Wie ich zum Copywriter in Wien wurde und warum Worte für mich mehr sind als Marketing
- Sandro Siller

- 13. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Ich wollte nie "Copywriter in Wien" werden.
Heute arbeite ich als Copywriter in Wien und unterstütze Unternehmen dabei, mit ehrlichen Texten sichtbar zu werden, ohne Bullshit und ohne Marketing-Geschrei. Nicht etwa, weil ich das Schreiben nicht mochte, sondern vielmehr weil ich bis vor einigen Monaten nicht einmal wusste, dass es diesen Beruf überhaupt gibt, geschweige denn was ein Copywriter überhaupt macht. Zudem dachte ich lange, dass Marketing vor allem eines ist: Laut, voller Versprechen, die sich gut anhören, aber leer anfühlen und komplett oberflächlich.
Ich bin definitiv nicht über einen linearen Karriereweg zum Copywriting gekommen. Es war eher ein Zickzackkurs. Mit Abzweigungen, Zweifeln und dem wiederkehrenden Gefühl, dass da draußen zu viele Texte existieren, die Druck, statt Verbindung erzeugen.
Der Punkt, an dem mir Worte anders begegnet sind
Schreiben war in meinen vergangenen Berufserfahrungen nie meine Hauptaufgabe. Naja, irgendwie schon, weil ich sehr viel schreiben musste. Seien es an Kunden oder Partner gerichtete Emails, Produktbeschreibungen, Anleitungen, Strategien oder schlussendlich Marketingtexte. Es war also immer das, was doch irgendwie hängen blieb.
Wenn etwas schiefgelaufen ist, konnte ich das immer sehr gut in Worte packen und somit die Dinge wieder glattbügeln. Ich wurde damit schnell zum "Wiedergutmacher". Wenn intern Projekte verbrannt waren, konnte ich es so neu erzählen und aufarbeiten. Ist die Stimmung gekippt, habe ich Sprache genutzt, um Dinge einzuordnen. Nicht, weil ich Dinge schönrede, sondern weil es mir erstaunlich einfach fällt, komplexe Dinge zu vereinfachen. Unterm Strich schaffe ich es, aus Negativem wieder Perspektiven zu schaffen, die alles wieder positiv biegt.
Den finalen Push habe ich dann über ein Mentoring bekommen. Einige Monate durfte ich von richtig starken Frauen bei brandyourvoice.de lernen. Jana und Sarah haben mir dabei nicht nur die Grundlagen des Copywritings beigebracht, sondern mich auch bestärkt, Haltung vor Lautstärke zu stellen.
Was gutes Copywriting für mich wirklich bedeutet
Copywriting ist für mich nicht Manipulation. Ich habe nämlich mit dem Copywriting begonnen, um dem Toxischen 0815 Marketing den Kampf anzusagen. Es ist für mich vielmehr Übersetzungsarbeit.
Zwischen dem was ein Unternehmen sagen will und dem, was Menschen wirklich hören wollen. Gerade für Unternehmen bedeutet gutes Copywriting, authentische Texte zu entwickeln, die nicht nur gefunden, sondern auch gefühlt werden. Gutes Copywriting ist:
klar, statt clever
ehrlich, statt laut
strukturiert, statt aufgeblasen
Speziell im Branding sehe ich sehr oft das gleiche Problem: Viel Oberfläche, aber wenig Substanz und Haltung. Heutzutage kommt noch dazu, dass jeder Denkt: "KI wirds schon erledigen..."
Hierzu ein kleiner Denkanstoß, warum ich darauf festgenagelt bin, dass Texte immer noch vom Menschen selbst geschrieben werden müssen:
KI hat einen ganz eigenen Stil. Wenn wir nun das klassische SEO als Beispiel verwenden, wissen wir, dass Relevanz und Authentizität gefragt ist. Wenn somit jeder nur noch Texte von LLMs schreiben lässt, wie lässt sich diese Relevanz und Authentizität zeigen? Richtig: In dem man die Texte nicht gänzlich von KI schreiben lässt, weil einfach zu viel von dem "Schwurbel" online zu finden ist.
Gerade deshalb braucht es heute Copywriting, das wieder Haltung zeigt und nicht nur Suchmaschinen bedient.
Warum ich keine Bullshit Texte schreibe, sondern mich heftig dagegen wehre
Marketing und Texten ohne Substanz funktioniert vielleicht kurzfristig. Wir wissen aber längst, dass kurzfristig und nachhaltig sich stechen. Langfristig zerstört dieses Vorgehen nämlich eine essenzielle Sache: Vertrauen.
Meine Arbeit richtet sich an Unternehmen und Selbstständige, die ehrliches Marketing wollen und einen Texter in Wien suchen, der Klarheit über Lautstärke stellt.
Wenn du nach schnellen Tricks suchst, bin ich definitiv die falsche Anlaufstelle. Wenn du Texte willst, die tragen, bleiben und verbinden, dann höchstwahrscheinlich nicht.
Was das für meine Kund:innen bedeutet
Zusammenarbeit bedeutet bei mir:
zuhören
sortieren
schärfen
übersetzen
formulieren
Ob Website-Texte, Branding oder Copywriting: Am Ende soll Sprache genau das tun, was sie am Besten kann: Orientierung geben.
Wenn du Texte brauchst, die nicht schreien, sondern treffen, und mit einem Copywriter aus Wien arbeiten möchtest, der Haltung vor Hype stellt, dann schau dir gern an, wie ich arbeite.




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